Literatur im Stadtschloss

Die Lesungen im Rahmen von „Literatur im Stadtschloss“ begeistern seit über drei Jahrzehnten ein interessiertes Publikum.
Veranstalter: Stadt Fulda

Die Reihe erfährt in diesem Jahr ihre 35. Auflage und wird gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Parzellers Buchverlag GmbH & Co KG Fulda.

Der Besuch der Lesungen ist kostenfrei. 2026 stehen sechs Lesungen und zum traditionellen Abschluss die Verleihung des Literaturpreises Fulda auf dem Programm. 

Alle Veranstaltungen beginnen jeweils um 19:00 Uhr.

Mittwoch, 25. März – Navid Kermani

Navid Kermani wird „Literatur im Stadtschloss“ 2026 am Mittwoch, 25. März, eröffnen. Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, der unter anderem mit dem Kleist-Preis, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, dem Hölderlin-Preis und dem Thomas-Mann-Preis geehrt wurde und für seine bemerkenswerten Beiträge zum Dialog zwischen Religionen und Kulturen 2023 den Winfried-Preis der Stadt Fulda erhielt, liest aus seinem Roman „Sommer 24“ (Hanser). 

Mittwoch, 15. April – Nadine Schneider

Nadine Schneider, für ihren Debütroman „Drei Kilometer“ 2020 mit dem Literaturpreis Fulda gewürdigt, las 2021 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt und veröffentlichte noch im selben Jahr ihr zweites Buch „Wohin ich immer gehe“. Mit ihrem dritten Roman „Das gute Leben“ (S. Fischer) ist Nadine Schneider am Mittwoch, 15. April, im Fürstensaal zu Gast. 

Dienstag, 21. April – Bodo Kirchhoff

Bodo Kirchhoff präsentiert dort am Dienstag, 21. April, Auszüge aus seinem Roman „Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt“ (dtv). Der Schriftsteller wurde nach seinen vielfach gefeierten Romanen „Die Liebe in groben Zügen“ und „Verlangen und Melancholie“ 2016 für seine Novelle „Widerfahrnis“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. 2019 erhielt er die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. 

Mittwoch, 13. Mai – Lena Gorelik

Lena Gorelik, die im März auf der Leipziger Buchmesse den Preis der Literaturhäuser 2026 erhält, liest am Mittwoch, 13. Mai, aus ihrem aktuellen Buch „Alle meine Mütter“ (Rowohlt). Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Mehr Schwarz als Lila“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis. Regelmäßig schreibt die Autorin Essays zu gesellschaftlichen Themen und wurde 2024 mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet. 

Mittwoch, 20. Mai – Angela Steidele

Angela Steidele, die am Mittwoch, 20. Mai, ihren Roman „Ins Dunkel“ (Suhrkamp) vorstellt, hat sich als Autorin von Sachbüchern und Romanen einen Namen gemacht. Für „Rosenstengel“ erhielt sie den Bayerischen Buchpreis, „Aufklärung. Ein Roman“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Klopstock-Preis für neue Literatur gewürdigt. 

Dienstag, 26. Mai – Ronya Othmann

Ronya Othmann ist am Dienstag, 26. Mai, mit ihrem Buch „Rückkehr nach Syrien. Eine Reise durch ein ungewisses Land“ (Rowohlt) zu Gast. Für ihr bisheriges Schaffen erhielt die Autorin zahlreiche Ehrungen, unter anderem war ihr zweiter Roman „Vierundsiebzig“ für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde unter anderem mit dem Düsseldorfer Literaturpreis sowie dem Erich-Loest-Preis gewürdigt. 

Mittwoch, 3. Juni – Anja Gmeinwieser

Anja Gmeinwieser steht am Mittwoch, 3. Juni, im Fürstensaal im Mittelpunkt. Die Autorin wird an diesem Abend für ihren Debütroman „Wir Königinnen“ (Berlin Verlag) mit dem Literaturpreis Fulda 2026 ausgezeichnet. Die Laudatio auf die Preisträgerin hält Jury-Mitglied und Literaturkritikerin Julia Schröder. Anja Gmeinwieser wird im Rahmen des Verleihungsabends Auszüge aus „Wir Königinnen“ präsentieren. 

Hier gibt es den Flyer zum Download:

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