Werk, Wein und Jazz

Es wird zu ´Werk, Wein und Jazz´in die VILLA eingeladen. Neben Livemusik und einer Vinothek im Außenbereich können alle Gäste die VILLA während dieser Zeit kostenlos besuchen. 
Veranstalter: Stadt Fulda / Kulturamt

Ab dem 25. April wird an sechs Wochenenden zu ´Werk, Wein und Jazz´in die VILLA eingeladen.Neben Livemusik und einer Vinothek im Außenbereich können alle Gäste die VILLA während dieser Zeit kostenlos besuchen. 

Weitere Events sind am 25. Juli, 5. September und 17. Oktober 2026

Aktuelle Ausstellung:

Der von Jimmy Robert für die Ausstellung gewählte Titel, The Intensity of Softness, verweist auf eine gemeinsame Materialität ihrer Praktiken: die Entscheidung beider Künstler, vorrangig mit weichen Materialien wie Stoff und Papier zu arbeiten: poröse, instabile und sich wandelnde Materialien, die sich der Form des Körpers anpassen und Bewegung ermöglichen, die Fülle suggerieren, aber aus einem Gewebe bestehen, textilen Materialien, die mit dem Textuellen verbunden sind. 
Diese Entscheidung Franz Erhard Walthers in den 1960er Jahren erschien seinem künstlerischen Umfeld damals als Provokation. Doch er hat sich damit als Pionier einer Kunst erwiesen, die Präsenz, Beziehung und Vergänglichkeit der Formen in den Vordergrund stellt. Diese Begriffe lassen sich ebenso auf das Werk Jimmy Roberts anwenden, dessen Arbeiten seit Beginn der 2000er Jahre die Gegenwärtigkeit des Körpers des Künstlers in Performances, Fotografien und Videos zeigen, die durch Zitate und Anspielungen, welche ebenso sehr Gesten der Beziehung zu geliebten Figuren sind, ein Netz poetischer – literarischer, choreografischer und künstlerischer – Referenzen weben.

Die Intensität der Sanftheit verweist somit auf eine beiden Künstlern gemeinsame Strategie hin, die Entschlossenheit erfordert: das Risiko der Ungewissheit und der Offenheit für Veränderungen, auf das Unbekannte einzugehen. Das ist die Absicht des Austauschs, der im Rahmen der Ausstellung stattfindet: Franz Erhard Walther entwarf ein Mantel-Element für Jimmy Robert, das diesen zu einer neuen Performance inspiriert hat, die am Eröffnungstag öffentlich aufgeführt werden und auch Gegenstand eines in der Ausstellung gezeigten Films sein wird.

Kuratiert von François Piron

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