Vier Tage Musik, Begegnungen, gutes Essen und eine Innenstadt voller Leben: Vom 20. bis 23. August wurde in Fulda wieder Stadtfest gefeiert. Auf den großen Bühnen, in den Straßen und auf vielen kleinen und großen Plätzen der Innenstadt.

Doch Stadtfest ist weit mehr als Feiern, Bratwurst und Bier. Es ist ein Fest für die Menschen, die in Fulda leben, arbeiten, einkaufen oder zu Besuch sind. Ein Fest, das zeigt, wie vielfältig Innenstadt sein kann – und vor allem, was entstehen kann, wenn viele gemeinsam mitmachen
Eine ganze Innenstadt feiert mit
Natürlich gehörten die großen Bühnen auf dem Universitätsplatz und im Museumshof auch in diesem Jahr zu den zentralen Treffpunkten. Musikalisch reichte das Programm von regionalen Publikumslieblingen bis hin zu überregionalen und internationalen Acts.
Das Stadtfest spielte sich aber längst nicht nur vor den großen Bühnen ab. Am Borgiasplatz trafen bei den „Summer Vibes“ DJ-Sounds, Drinks und sommerliche Atmosphäre auf ein buntes Kinder- und Familienprogramm. Auf dem Karlchen vom Dach wurde getanzt, entspannt und am Sonntag gemeinsam mit den jüngsten Stadtfestgästen gespielt und gebastelt. Auch in der Marktstraße, im KARL Konzepthaus, in der Stadtpfarrkirche und an vielen weiteren Orten kamen ganz eigene Ideen hinzu.

In der Löherstraße feierte der Open Street Day seine Premiere, während die Karlstraße anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Krokodil am Samstagabend zur kleinen Festmeile wurde.
Genau diese Mischung macht das Stadtfest aus. Viele unterschiedliche Akteurinnen und Akteure tragen ihren Teil dazu bei – und aus zahlreichen einzelnen Angeboten entsteht am Ende ein gemeinsames Fest.
Von klein bis groß
Während vor den Bühnen getanzt und mitgesungen wurde, konnten Kinder im Kinderland rund um den Borgiasplatz spielen und entdecken. Am Sonntag gehörte dort die Bühne zeitweise ganz den Familien. Auch an anderen Orten gab es Mitmachaktionen, Kinderschminken und kreative Angebote.

Wer es etwas ruhiger mochte, konnte durch den SHE.Fashion Flohmarkt stöbern, Ausstellungen besuchen oder den verkaufsoffenen Sonntag für einen Stadtbummel nutzen. Musikalisch reichte die Bandbreite von Folk und Soul über Rock und Pop bis hin zu DJ-Sounds, Italoschlager und Kindermusik.
Stadtfest bedeutet eben nicht für jeden dasselbe. Für die einen ist es der Abend vor der großen Bühne. Für andere sind es entspannte Stunden mit der Familie, ein Treffen mit Freunden oder der spontane Zwischenstopp auf dem Weg durch die Stadt. Und genau so soll es sein.
Essen, bleiben, zusammensitzen
Auch kulinarisch gab es in diesem Jahr Neues zu entdecken.
Neben dem gastronomischen Angebot rund um den Universitätsplatz entstand auf dem Jesuitenplatz erstmals eine ausgeprägte Food-&-Chill-Area. Verschiedene Foodtrucks sorgten dort für Auswahl – und vor allem für einen Ort, an dem man zusammensitzen, eine Pause machen und das Stadtfest etwas ruhiger genießen konnte.

Vier Tage Stadtfest
Auch das Wetter spielte über die vier Tage größtenteils mit. Ein paar kurze Regenschauer ließen sich zwar nicht ganz vermeiden, der Stimmung in der Innenstadt konnten sie aber wenig anhaben.
Insgesamt war das Stadtfest 2026 sehr gut besucht. Volle Plätze und eine lebendige Innenstadt freuen natürlich auch das Organisationsteam.
Doch am Ende geht es nicht darum, jedes Jahr eine neue Superlative oder eine noch größere Zahl präsentieren zu können. Entscheidender ist etwas anderes:
Wenn Menschen am Sonntagabend nach vier Tagen Stadtfest nach Hause gehen, weil sie eine gute Zeit hatten, etwas Neues entdeckt, gemeinsam getanzt, gegessen, gelacht oder einfach einen schönen Tag in der Innenstadt verbracht haben – dann war es ein gelungenes Fest.
Denn genau darum geht es. Um Fulda, um seine Innenstadt und um die Menschen, die sie mit Leben füllen.
Unsere Stadt. Unser Fest.
